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Aktuelles
Durch Baumaßnahmen für den Scheibengipfeltunnel hat sich bis April 2011 rund um den Bahnhof einiges verändert. Direkt neben dem Güterschuppen führt nun die Straße auf die Eninger Wenge worbei.
Der Anbau an den Güterschuppen wurde deshalb schon vor einiger Zeit abgetragen. Das Gebäude entspricht damit wieder dem ersten Bauzustand von 1892.
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Kommentar ... ein dunkles Kapitel (Stand Ende Nov. / Anf. Dez. 2009)
....und erstens kommt es anders und zweitens als man denkt (W.Busch)
 Leider müssen wir unsere Planungen zur Wiederaufstellung und Nutzung des abzubrechenden Schuppens nun doch zu den Akten legen. Nach dem anfänglichen Augenschein hatte der Schuppen eine überwiegend gute Substanz, aus der bei einem Umbau eventuell etwas zu machen gewesen wäre. In der aktuellen Situation wäre nur ein Abbruch und Wiederaufbau in Frage gekommen. Sowohl Architekt Engelhardt als auch Zimmerer Büttner haben uns davon überzeugt, dass dieses Projekt für uns nicht realisierbar ist: 1. bei einem Wiederaufbau käme das rechtlich einem Neubau gleich, für den neue Vorschriften gelten: wie insbesondere das neue Erdbebengebiet und geänderte Dachlasten. Dafür reicht die vorhandene Fachwerkkonstruktion nicht aus, es müsste also zusätzlich in erheblichem Maße Material und Arbeitskraft eingesetzt werden. 2. Für die Genehmigung des “Neubaus“ wäre zwingend auch eine neue Statikberechnung erforderlich, allein diese übersteigt unsere derzeitigen finanziellen Möglichkeiten.
Wir müssen also den gesamten Schuppen entsorgen, soweit nicht Teile davon für die Komplettierung des noch bestehenden Schuppens benötigt werden.
Die Mittel, die wir für den Abbruch erhalten sollen, werden wir daher vorrangig für das Dach des Schuppens und des Hauptgebäudes verwenden um wenigstens ein paar Jahre zu sichern, bis das Dach erneuert werden kann. Des weiteren müssen wir die Sicherung gegen Einbruch verbessern. Im Übrigen werden wir den weiteren Innenausbau betreiben, wozu auch immer punktuell Material besorgt werden muss.
Unter all diesen Gesichtspunkten sahen wir uns daher gezwungen, von den Schuppenplänen Abschied zu nehmen. - Damit sind auch die Pläne bezüglich der Aufstellung einer Straßenbahn hinfällig, es sei denn es treten spezielle Sponsoren für dieses Projekt auf den Plan. Zunächst steht aber noch die grundsätzliche Entscheidung der Eigentümerin – Volksbank Reutlingen – aus, es zeichnet sich nach unserem Kenntnisstand keine konkrete Richtung ab.
Unabhängig von diesen negativen Entwicklungen bleibt aber unser Wunsch nach Einbeziehung der DB-Flächen um “unseren Bahnhof“ in unseren Pachtvertrag bestehen, dafür haben wir zwar noch keine konkreten Pläne aber diverse Ideen für die Nutzung. Mit der Schrankenanlage aus Gomadingen und einer weiteren incl. Signale und Signalmasten wäre ein Grundstein für eine Außenanlage zum Eisenbahnmuseum im Bahnhof geschaffen. Im Außengelände wäre dann eine kleine Verpflegungsstation für Wanderer und Radfahrer in Verbindung mit einer Außenstelle zum Biosphärenreservat denkbar.
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